Archiv für August, 2007

Psychosomatose

Sonntag, 26. August 2007

Wer an einer körperlichen Erkrankung leidet, die durch seelische Probleme ausgelöst oder wesentlich verschlimmert wird, der hat eine psychosomatische Erkrankung, auch “Psychosomatose” genannt. “Soma” ist das griechische Wort für “Körper”. Die Seele bewirkt also eine Veränderung im Körper. Diese Veränderungen sind auch nachweisbar: Bei der Neurodermitis z. B. ist die Haut sichtbar entzündet. Seit den 50iger Jahren gibt es den Begriff der “Holy Seven”, der sieben klassischen psychosomatischen Erkrankungen, die der Arzt Franz Alexander (1891–1964) zusammengefasst hat. (weiterlesen…)

Psychosomatik in der Frauenheilkunde: DGPFG

Donnerstag, 23. August 2007

Frauen, die einen psychosomatisch orientierten Gynäkologen suchen, finden Adressen auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatik in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe e. V. (DGPFG). Auch auf viele andere Fragen hat die Website Antworten. Sie bietet Informationen für Fachleute und Patientinnen. (weiterlesen…)

Persona

Montag, 20. August 2007

Der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung (1875–1961) hat den Begriff “Persona” geprägt. Damit meinte er die Idealvorstellung, die jeder Mensch von sich selbst hat. Daraus folgt die Art, wie sich der Mensch nach außen hin zeigt. Diese Person, die man den anderen preisgibt, ist die “Persona” (lateinisch = “Maske”).

Linktipp: Psychoanalyse Aktuell

Donnerstag, 16. August 2007

Wer wissen möchte, warum Essstörungen nur wenig mit “verlerntem Essen” zu tun haben oder warum das so genannte Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) manchmal mit dem Nicht-Zulassen von Trauer zusammenhängt, für den ist die Online-Zeitung Psychoanalyse Aktuell genau das Richtige. (Text: © Dunja voos, Bild: Screenshot www.psychoanalyse-aktuell.de) (weiterlesen…)

Das Selbst

Samstag, 04. August 2007

Für das “Selbst” gibt es viele Definitionen. Der Psychoanalytiker Siegfried Elhardt schreibt in seinem Buch “Tiefenpsychologie” (Kohlhammer Stuttgart 2001: 35), dass der Begriff des “Selbst” eingeführt wurde, um damit die Gesamtperson und ihr Erleben zu bezeichnen. Normalerweise wird im allgemeinen Sprachgebrauch dafür das Wort “Ich” benutzt. Doch in der psychoanalytischen Theorie ist damit meistens die “Instanz Ich” aus Sigmund Freuds Modell von Es, Ich und Über-Ich gemeint. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Dieter Schütz, PIXELIO) (weiterlesen…)