Archiv für Juli, 2007

Ich-Defekt

Sonntag, 29. Juli 2007

Ein “Ich-Defekt” ist eine ausgesprochen starke Ich-Schwäche. Wer in einer Umgebung großgeworden ist, die überhaupt keinen Halt und keine Zuwendung geboten hat, der wird nicht selten kriminell oder süchtig. Das Ich ist so schwach, dass es Trieb-Impulse wie z. B. Wut kaum hemmen kann. Auch das Über-Ich ist nur wenig ausgebildet (Über-Ich-Defekt). Die Vorstellung von Gut und Böse und das Gefühl von schlechtem Gewissen sind kaum vorhanden. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Paul Marx, PIXELIO) (weiterlesen…)

Persönlichkeit

Sonntag, 29. Juli 2007

Als Persönlichkeit bezeichnet man die grundlegenden Eigenschaften eines Menschen, die sein Leben lang mehr oder weniger gleich sind. Die Persönlichkeit zeigt sich darin, wie wir unsere Welt erleben und wie wir uns verhalten. Der Begriff Charakter besagt dasselbe. (weiterlesen…)

Alexithymie

Samstag, 28. Juli 2007

Alexithymie ist die Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und zu beschreiben. Manchmal überdecken körperliche Beschwerden die eigentlichen Gefühle. Oft verschwinden Beschwerden wie Magen-, Rückenschmerzen oder Schwindel wieder, wenn der Betroffene es schafft, die verschütteten Gefühle wieder wahrzunehmen. (weiterlesen…)

Entwicklungsschaden

Samstag, 28. Juli 2007

Babys und Kinder sind unbedingt auf Erwachsene angewiesen. Wenn die Eltern den Kindern keinen Schutz bieten, unberechenbar launisch sind oder nicht auf die Kinder eingehen, dann bleiben diese Kinder schwach. Ihr Ich hat dann einen Entwicklungsschaden genommen, der aus eigener Kraft kaum zu reparieren ist. (weiterlesen…)

Das “Ich”

Samstag, 28. Juli 2007

Das “Ich” ist eine Einheit der Persönlichkeit. Das Ich denkt, plant, fühlt und nimmt die Realität wahr. Diese Funktionen werden Ich-Funktionen genannt. Mithilfe des “Ichs” regulieren wir unsere innere Gefühlswelt und die Beziehung zu anderen Menschen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Gerd Altmann, PIXELIO) (weiterlesen…)

Lesetipp: Zeitschrift “Dr. med. Mabuse”

Mittwoch, 25. Juli 2007

Erfrischend anders: Die Zeitschrift Dr. med. Mabuse. Wer sich für menschliche Medizin und Pflege interessiert, der wird mit dieser Zeitschrift glücklich – und findet manch neuen Gedanken zum Umgang mit den verschiedensten Erkrankungen. Themen wie Psychotherapie, Schwangerschaft, Geburtshilfe und viele mehr werden kritisch und unabhängig beleuchtet. (weiterlesen…)

Linktipp: Psychoanalytikerinnen in Europa

Sonntag, 15. Juli 2007

Das Brigitte-Buch “Die unbeugsame Frau” über Margarete Mitscherlich hat vielleicht das Interesse auch an anderen Psychoanalytikerinnen geweckt. Die Website www.psychoanalytikerinnen.de ist eine wunderbare Zusammenstellung von Psychoanalytikerinnen in ganz Europa. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot www.psychoanalytikerinnen.de) (weiterlesen…)

Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP)

Samstag, 14. Juli 2007

Nicht nur für Psychologen bietet der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) interessante Informationen. Unter der Adresse www.bdp-verband.org finden sowohl interessierte Laien als auch Psychologiestudenten Wissenswertes rund um die Psychologie. Pressemitteilungen, Veranstaltungshinweise und Links zu Psychologischer Onlineberatung sind nur einige der Angebote des BDP. (weiterlesen…)

Herzangstneurose

Mittwoch, 11. Juli 2007

Es fühlt sich echt an: Brustschmerzen, die in den linken Arm ausstrahlen, Atemnot und Todesangst lassen einen Herzinfarkt vermuten. Doch wiederholte Untersuchungen ergeben keinen krankhaften körperlichen Befund. Die psychologische Diagnose allerdings hat viele Namen – Herzneurose, Herzphobie, Herzangststörung oder Herzsyndrom sind die Bezeichnungen für eine Angst ums Herz, die so manchen verzweifeln lässt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Paul-Georg Meister, PIXELIO) (weiterlesen…)

Linktipp: Kaiserschnitt-Netzwerk

Mittwoch, 04. Juli 2007

“Wie kommen wir eigentlich dazu, zu glauben, ein Kaiserschnitt täte nicht weh?” Das fragte die Pflegewissenschaftlerin Dr. Claudia Hellmers im Juni 2007 die Besucher der Kaiserschnitt-Fachtagung in Düsseldorf. “Wenn jemand sagt, er habe morgen eine Operation, dann gehen wir natürlich davon aus, dass es schmerzhaft sein wird. Wenn aber eine Frau einen Kaiserschnitt plant, haben wir eine andere Vorstellung.” (weiterlesen…)