Ich-Defekt
Sonntag, 29. Juli 2007
Ein “Ich-Defekt” ist eine ausgesprochen starke Ich-Schwäche. Wer in einer Umgebung großgeworden ist, die überhaupt keinen Halt und keine Zuwendung geboten hat, der wird nicht selten kriminell oder süchtig. Das Ich ist so schwach, dass es Trieb-Impulse wie z. B. Wut kaum hemmen kann. Auch das Über-Ich ist nur wenig ausgebildet (Über-Ich-Defekt). Die Vorstellung von Gut und Böse und das Gefühl von schlechtem Gewissen sind kaum vorhanden. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Paul Marx, PIXELIO) (weiterlesen…)
Als Persönlichkeit bezeichnet man die grundlegenden Eigenschaften eines Menschen, die sein Leben lang mehr oder weniger gleich sind. Die Persönlichkeit zeigt sich darin, wie wir unsere Welt erleben und wie wir uns verhalten. Der Begriff Charakter besagt dasselbe.
Alexithymie ist die Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und zu beschreiben. Manchmal überdecken körperliche Beschwerden die eigentlichen Gefühle. Oft verschwinden Beschwerden wie Magen-, Rückenschmerzen oder Schwindel wieder, wenn der Betroffene es schafft, die verschütteten Gefühle wieder wahrzunehmen.
Das “Ich” ist eine Einheit der 

Es fühlt sich echt an: Brustschmerzen, die in den linken Arm ausstrahlen, Atemnot und Todesangst lassen einen Herzinfarkt vermuten. Doch wiederholte Untersuchungen ergeben keinen krankhaften körperlichen Befund. Die psychologische Diagnose allerdings hat viele Namen – Herzneurose, Herzphobie, Herzangststörung oder Herzsyndrom sind die Bezeichnungen für eine Angst ums Herz, die so manchen verzweifeln lässt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Paul-Georg Meister, 




