Archiv für Mai, 2007

Frühe Störung

Mittwoch, 30. Mai 2007

Die sogenannten Frühstörungen sind psychische Störungen, die schon in der frühen Mutter-Kind-Bindung entstanden sind. Hierzu gehören die Persönlichkeitsstörungen, Süchte, Perversionen und Psychosen. Oft leiden die Patienten dabei unter einen schweren Angststörung. (weiterlesen…)

Selbstwertgefühl

Montag, 28. Mai 2007

SelbstwertNiemand ist frei von Fehlern. Doch es ist die Kunst, sich selbst im Großen und Ganzen anzunehmen. Wie gut man das kann, hängt vom Selbstwertgefühl ab. Dieses Gefühl, im Grunde “gut und richtig” zu sein, setzt sich aus Selbstvertrauen, Selbstachtung und Selbstliebe zusammen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Cornerstone, PIXELIO) (weiterlesen…)

ICD-10

Donnerstag, 24. Mai 2007

Krankheiten können nach einem Schema der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation, WHO) international verständlich verschlüsselt werden: ICD-10 ist die Abkürzung für International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems. Die Ziffer 10 steht für die 10. Überarbeitung der Klassifikation. Wer online nach ICD-Codes für Krankheiten suchen möchte, der findet das Schema auf der Website des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI). (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot DIMDI) (weiterlesen…)

Narzissmus

Mittwoch, 23. Mai 2007

“Der Narzissmus ist das Interesse am Selbst.” So einfach definiert es der amerikanische Psychoanalytiker Ben Bursten. Der Begriff leitet sich ab von Ovids Sage über Narziss, dem Jungen, der so in sein Spiegelbild im Teich verliebt ist, dass er davon nicht wegkommt und stirbt. Verachtung für andere, Überbetonung von Erfolg, Ehrgeiz und Eitelkeit sind narzisstische Verhaltensweisen. Auch Neid und Wut, wenn die selbstbezogene Haltung in Gefahr ist, “gehören” zum Narzissmus. Zu relativ nicht-narzisstischen Affekten zählen laut Bursten z. B. Schuld, Reue, Anteilnahme und Respekt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Barbara Thomas, Pixelio) (weiterlesen…)

Markiertheit

Dienstag, 22. Mai 2007

Was ein Baby fühlt, zeigt es mit seiner Mimik. Die Mutter reagiert darauf mit ihrem Gesichtsausdruck. Sie spiegelt dem Baby das zurück, was es ihr zeigt. So ist es, als wenn ein Baby sich im Gesicht der Mutter selbst sieht. Nun ist es aber wichtig, dass die Mutter irgendwie zeigt, dass das, was das Baby gerade fühlt, nicht ihr eigenes Empfinden ist. Um diesen Unterschied zu zeigen, “markiert” sie ihre Mimik. Sie “übertreibt” den verstehenden Gesichtsausdruck. Diese “Übertreibung” wird “Markiertheit” genannt. Das Baby bemerkt die Übertreibung (referentielle Entkoppelung). So fühlt es sich verstanden und merkt gleichzeitig, dass die Mutter ein anderer Mensch mit eigenen und anderen Empfindungen ist. (weiterlesen…)

DSM – Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders

Sonntag, 20. Mai 2007

Psychische Erkrankungen lassen sich nur schwer kategorisieren. Psychiater und Psychologen verwenden bei der Diagnosestellung häufig das Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM). Dieses Diagnoseschema wurde von der American Psychiatric Association (APA), www.psych.org, entwickelt. Es ist bereits in der 4. Auflage erschienen (DSM-IV) und beim Hogrefe-Verlag für 129 Euro erhältlich. Wer online nach DSM-Diagnose-Schlüsseln recherchieren möchte, der findet auf der APA-Homepage hier ein Tages-Abo für 35 Dollar. Die Jahresgebühr zur Online-Recherche kostet um die 330 Dollar. (weiterlesen…)

Linktipp: Psychoanalytische Ressourcen

Montag, 14. Mai 2007

Vielfältige Informationen zum Thema Psychoanalyse liefert die Website www.psychoanalytische-ressourcen.de. Der Psychologe und Psychoanalytiker Dr. Parfen Laszig hat hier in liebevoller Kleinstarbeit alles aufgelistet, was das Psychoanalytiker-Herz begehrt: Ausbildungsstätten in ganz Deutschland, Links zu den wichtigsten Psychoanalytikern der Geschichte, zu Verbänden, Instituten und Verlagen. Aktuelle Informationen, die auch als Newsletter erhältlich sind, runden das Angebot ab. (Text: © Dunja Voos, Bild: Screenshot Psychoanalytische-Ressourcen.de) (weiterlesen…)

Strukturniveau

Donnerstag, 10. Mai 2007

Die Psyche “besteht” nach psychoanalytischer Lehre aus Es, Ich und Über-Ich. Die Psychoanalytiker sprechen hier vom Strukturmodell (= Instanzenmodell). Wer als Kind das Glück hatte, sich mithilfe stabiler Eltern gesund zu entwickeln, der hat schließlich ein reifes Ich. Es ermöglicht, dass man mit seinen Emotionen gut umgehen kann. Man wird nicht umgehauen von eigenen Affekten wie Wut oder Angst, sondern kann sich selbst steuern – mal mit mehr, mal mit weniger Mühe. (weiterlesen…)