Die Bindungstheorie
Samstag, 24. Februar 2007
Sobald ein Ungeborenes das Licht der Welt erblickt, nimmt es Kontakt zur Mutter auf. Seine Stimme und gezielten Blicke erreichen sie und sie weiß instinktiv, was sie tun muss. Dieses angeborene Bindungsverhalten sichert uns seit jeher das Überleben. Wie wichtig ist die Bindung des Kindes an die Mutter? Welche Folgen haben Vernachlässigung und zu frühe Trennungserfahrungen? (weiterlesen…)
Die Entwicklung eines Babys ist unglaublich spannend. Die Psychoanalytikerin Margaret Schonberger Mahler (1897-1985), beschreibt die Säuglingsentwicklung eindrucksvoll in ihrem Buch Die psychische Geburt des Menschen.
Er war selbst Arzt und kritisierte die Zweiteilung der Medizin – es gebe die “Medizin für Körper ohne Seelen” und die “Medizin für Seelen ohne Körper”. Thure von Uexküll (1908–2004), Sohn des Biologen Jakob von Uexküll, schuf den Begriff der Integrierten Medizin. Sie betrachtet den Menschen mitsamt seiner Umwelt. Unabhängig davon, ob der Patient vom Chirurgen, Internisten oder Neurologen behandelt wird, sollte er immer in seinem ganzen Gefüge wahrgenommen werden.
In der Medizin wird meistens das betonte Wort nach vorne gestellt. Das Wort Soma kommt aus dem Griechischen und bedeutet “Körper”. Wer an einer psycho-somatischen Erkrankung leidet, der hat also eine psychische Störung, die zu körperlichen Beschwerden führt. Depressionen beispielsweise können sich in Rücken- oder Magenschmerzen äußern, ohne dass eine körperliche Erkrankung vorliegt. 




