Verdrängung und Verleugnung
Dienstag, 11. Juli 2006
“Nein, das kann nicht sein”, sagen wir, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Wir wollen die schreckliche Nachricht nicht begreifen. Wer verleugnet, der will äußere Realitäten nicht wahrhaben.
Verdrängung hingegen heißt, dass man innere Realitäten ins Unbewusste drängt. “Anstößige” Wünsche, die wir haben, bleiben uns dann selbst verborgen. Verdrängung ist nur mit Kraftaufwand möglich. Das Verdrängte lebt weiter und kommt zum Vorschein, wenn wir träumen oder uns versprechen. Eine bekannte Fehlleistung sind die Worte von Condoleezza Rice, als sie von Präsident Bush sprach und ihn als “My husband” bezeichnete.
Verdrängung und Verleugnung sind Formen der Abwehr.





