Alfred Adler und die Individualpsychologie
Donnerstag, 29. Juni 2006
Der österreichische Arzt und Psychologe Alfred Adler (1870-1937) war ursprünglich ein Schüler Sigmund Freuds. Später entwickelte er die Individualpsychologie (IP). Sie gehört ebenso zur Tiefenpsychologie wie die Analytische Psychologie von Carl Gustav Jung und die Psychoanalyse von Sigmund Freud. Adler hält die Minderwertigkeitsgefühle, unter denen jeder Mensch leidet, für den zentralen Motor der Psyche. Minderwertigkeitsgefühle bewegen den Menschen dazu, sich weiter zu entwickeln. Ein Schwerpunkt der IP ist die Förderung von Gemeinschaft. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Jörg Noack, PIXELIO) (weiterlesen…)
Nie fühlte sich die junge Frau so hilflos: Als sie aufwachte, drehte sich die Welt. Sie erbrach, war seekrank, ohne auf einem Schiff zu sein. Die Diagnose: Neuronitis vestibularis, ein Gleichgewichtsnerv war ausgefallen. Weniger dramatisch, aber dennoch quälend, äußert sich Schwankschwindel, bei dem die Patienten das Gefühl haben, gleich zu fallen. Viele sind lange auf der Suche nach der richtigen Behandlung. Dabei wird die psychosomatische Medizin meist ausgelassen – obwohl bei rund 50% der Patienten mit Schwindel psychische Ursachen dahinter stecken. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Dorothea Jacob, 
Viele Patienten mit einer Angststörung sind körperlich erstaunlich gesund. Andere plagen sich mit Ekzemen, fühlen sich aber psychisch ausgeglichen. Manchmal ist es so, dass psychische Konflikte noch einmal “eine Etage weiter” in den Körper hinein verdrängt werden.




