Archiv für Mai, 2006

Beratung nach dem Personenzentrierten Ansatz

Sonntag, 28. Mai 2006

Der amerikanische Psychologe Carl R. Rogers (1902–1987) entwickelte die Gesprächsführung nach dem Personenzentrierten Ansatz. Der Klient selbst ist dabei sein eigener Experte. Der Therapeut zeichnet sich durch Echtheit und eine empathische Haltung aus. Das Gespräch ist “non-direktiv”, d. h. die Leitung wird dem Klienten überlassen. Aus diesen Überlegungen heraus entstand die Gesprächstherapie und Beratung nach Rogers. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) (weiterlesen…)

Persönlichkeitsstörungen

Freitag, 26. Mai 2006

Persönlichkeitsgestörte Menschen erkennt man oft auf den ersten Blick: Es sind manchmal die “bunten Früchtchen” unter uns: der eigenbrödlerische Professor, die ewig jammernde Nachbarin oder der cholerische Chef. Auch viele Stars sind persönlichkeitsgestört. Doch Persönlichkeitsstörungen müssen nicht so auffällig sein. Sie sind weit verbreitet. Und auch, wenn dieser schonungslose Begriff scheinbar nichts Gutes verheißt, so gibt es doch Aussicht auf ein glücklicheres Leben. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Renate Franke, Pixelio) (weiterlesen…)

Ichsynton und ichdyston

Donnerstag, 25. Mai 2006

Ichsynton bedeutet, dass man selbst mit dem, was man denkt und tut, im Einklang ist. Man hat das Gefühl: “Ja, das bin ich.” Bei ichdystonem Verhalten entsteht das Gefühl, dass das eigene Handeln fremd ist.

Psychosozial-Verlag

Sonntag, 21. Mai 2006

Der Gießener Psychosozial-Verlag macht Psychoanalyse lesbar. Er veröffentlicht Zeitschriften und Bücher zu den Themen Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Familientherapie. Dabei verbindet er psychologische und soziale Fragestellungen miteinander. Empfehlenswert ist z. B. das Buch “Busch auf der Couch” von Justin A. Frank, dessen deutsche Fassung 2004 erschienen ist. Zu den Zeitschriften gehören u. a. das “Journal für Psychoanalyse” und die “Psychotherapie im Alter”.

PSY-LOG: Suchmaschine zur Psychoanalyse

Mittwoch, 10. Mai 2006

März 2010: Die Website existiert anscheinend nicht mehr: Die Website PSY-LOG (www.psy-log.com) ist eine internationale Link-Sammlung zu psychoanalytischen Websites. So können Websites von bedeutenden Analytikern, Organisationen und zu speziellen psychoanalytischen Themen gefunden werden.

Neurose und Psychose

Montag, 01. Mai 2006

Die Neurose ist eine psychische Störung, bei der die Betroffenen unter den verschiedensten Symptomen wie Ängsten, Depressionen oder Zwängen leiden, ohne jedoch den Bezug zur Realität zu verlieren. Der Betroffene bemerkt, dass das, was er denkt oder tut, ein “bisschen verrückt” ist. Bei der Psychose hingegen ist der Realitätssinn verloren.

Die Psychose

Die Betroffenen fühlen sich beispielsweise verfolgt und sehen “weiße Mäuse” in einer Intensität, die das Erlebte echt erscheinen lässt. Eine Form der Psychose ist die affektive Psychose, bei welcher Gefühlsstörungen im Vordergrund stehen. Hierzu gehört beispielsweise die bipolare Störung, ein Wechsel aus Depression und Hochstimmung. Bei der schizophrenen Psychose ist das Denken gestört. Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder Stimmenhören gehören dazu. Die schizoaffektive Psychose ist eine Mischform aus beidem. (weiterlesen…)