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	<title>Kommentare zu: Psychoanalyse ist wirksam</title>
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	<description>Das Blog rund um Psychosomatik und Psychoanalyse</description>
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		<title>Von: Therapie-Erfahrener</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=28&#038;cpage=1#comment-4933</link>
		<dc:creator>Therapie-Erfahrener</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 00:54:18 +0000</pubDate>
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		<description>Hier werden die selben Weltfremden PA-Mythen verbreitet wie in den 80ern.
Aha, eine Reifung der Pers&#246;nlichkeit braucht Zeit, stimmt. Nur ist doch eine gewisse Symptomfreiheit Bedingung dieser Reifung. Jemand der an der Welt nicht Teil nimmt weil er in dem Apathie-Gef&#228;nngnis einer Depression eigesprerrt ist kann nicht richtig reifen oder wachsen, zumindest wenn diese lange dauert.
Wie soll eine Patient Vertrauen lernen von einen Therapeuten der selbst fast die ganze Zeit schweigt und ab und zu komische Deutungen von sich gibt mit der der Patient nichts anfangen kann oder gar Deutungen gibt die die Schuldgef&#252;hle einer Depression erst recht verschlimmern ? Ein Kurzzeittherapie, die im Unterton hier negativ dargestellt wird die erst mal an den &quot;Symptomen&quot; herumdoktert   w&#228;re genau das richtige um Vertrauen zu schaffen. 
Ja neue Erfahrungen sind wichtig. Aber eingesperrt in einen Teufelskreis von Symptomen ist es eben nicht m&#246;glich neue Erfahrungen zu machen. Eine Kurzzeittherapie kann eben doch kurzfristig die Symptome beheben und damit den Weg f&#252;r neue Erfahrungen und Wachstum in der Welt au&#223;erhalb der Psychoszene machen. 
Hier wir werbewirksam eine Unzul&#228;nglichkeit der PA in einen Vorteil verwandelt. Vielleicht dauert die PA so lange weil Sie eben keine Therapie sondern eine Analyse=Untersuchung ist? W&#252;rde man von einen K&#246;rpermediziner erwarten dass z.B. seine R&#246;ntgenuntersuchungen und das Besprechen dieser Heilen ohne dass der Arzt die notwendigen Eingriffe aus der Erkenntnisse zieht ? Ich glaube nicht. Man kann Menschen auch Kaputtuntersuchen. R&#246;ntgen ist ja auch sch&#228;dlich. Analog sind die Untersuchungen in der PA ohne auch nur Tips wie der Patient damit umgehen kann eine reine Q&#228;lerei, vergleichbar mit der Aufforderung sich am eig. Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen wie M&#252;nchhausen es tat. M&#252;nchhausen ist aber ein M&#228;rchen , hier aus gutem Grunde : Dieses am eig. Schopfe aus dem Sumpf ziehen ist physikalisch nicht m&#246;glich, die PA und einige humanistische Schulen verlangen aber &#228;hnliches von Patienten und erh&#246;hen damit den Stress der eine Spontanremission im Wege steht.
Der Beziehungsvergleich von Mutter und Kind ist hier v&#246;llig fehl am Platze. Eine Mutter verweigert ihrem Kind keine Ratschl&#228;ge . Ein PA-Therapeut blockiert durch Wunschdeutungen eben genau diese Eigeninitiative die er vom Pagtienten verlangt, falls ihm tats&#228;chlich m&#246;gliche L&#246;sungswege einfallen und er diese zur Sprache bringt.
Sie widersprechen sich hier &#252;brigens selbst. Sie verweisen auf Untersuchungen zu Wirksamkeit. Nur genau solche Untersuchungen belegen die Wirksamkeit einiger Kurzeittherapien vor allem der kognitiven VT noch mehr.
Bei 240-300 Stunden hat d&#252;rfte ein typischer Depressions-Patient l&#228;ngst aus dem Gesellschaftssystem gefallen sein was in D. nur durch den Luxus unseres Sozialstaates gemildert w&#252;rde. Jemand der 3 Jahre nicht zur Arbeit gehen kann, der seinen Schulabschluss nicht machen konnte ( weil ihm die Symptome entsprechend einschr&#228;nkten ) hat dann ein echtes Problem was wiederum zur Ursache von Depression werden kann.
Aber wahrscheinlich werden Sie ( wie ich es von ihren Kollegen kenne ) meine Einw&#228;nde nur als &quot; neurotische Abwehr &quot; klassifizieren. Bedenken Sie aber dabei, dass &#228;hnliche Einw&#228;nde auch von vielen Kollegen der Verhaltenspsychologie geteilt werden. Gut, bei diesen Leuten wird das auch behauptet. Ist sehr bequem um sich nicht mit dem Inhalt von Kritik auseinandersetzten zu m&#252;ssen, wenn man die Diskussion auf vermutete Motive dieser Diskussion lenkt. Trotzdem hoffe ich, dass mein Post hier ver&#246;ffentlicht wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier werden die selben Weltfremden PA-Mythen verbreitet wie in den 80ern.<br />
Aha, eine Reifung der Pers&#246;nlichkeit braucht Zeit, stimmt. Nur ist doch eine gewisse Symptomfreiheit Bedingung dieser Reifung. Jemand der an der Welt nicht Teil nimmt weil er in dem Apathie-Gef&#228;nngnis einer Depression eigesprerrt ist kann nicht richtig reifen oder wachsen, zumindest wenn diese lange dauert.<br />
Wie soll eine Patient Vertrauen lernen von einen Therapeuten der selbst fast die ganze Zeit schweigt und ab und zu komische Deutungen von sich gibt mit der der Patient nichts anfangen kann oder gar Deutungen gibt die die Schuldgef&#252;hle einer Depression erst recht verschlimmern ? Ein Kurzzeittherapie, die im Unterton hier negativ dargestellt wird die erst mal an den &#8220;Symptomen&#8221; herumdoktert   w&#228;re genau das richtige um Vertrauen zu schaffen.<br />
Ja neue Erfahrungen sind wichtig. Aber eingesperrt in einen Teufelskreis von Symptomen ist es eben nicht m&#246;glich neue Erfahrungen zu machen. Eine Kurzzeittherapie kann eben doch kurzfristig die Symptome beheben und damit den Weg f&#252;r neue Erfahrungen und Wachstum in der Welt au&#223;erhalb der Psychoszene machen.<br />
Hier wir werbewirksam eine Unzul&#228;nglichkeit der PA in einen Vorteil verwandelt. Vielleicht dauert die PA so lange weil Sie eben keine Therapie sondern eine Analyse=Untersuchung ist? W&#252;rde man von einen K&#246;rpermediziner erwarten dass z.B. seine R&#246;ntgenuntersuchungen und das Besprechen dieser Heilen ohne dass der Arzt die notwendigen Eingriffe aus der Erkenntnisse zieht ? Ich glaube nicht. Man kann Menschen auch Kaputtuntersuchen. R&#246;ntgen ist ja auch sch&#228;dlich. Analog sind die Untersuchungen in der PA ohne auch nur Tips wie der Patient damit umgehen kann eine reine Q&#228;lerei, vergleichbar mit der Aufforderung sich am eig. Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen wie M&#252;nchhausen es tat. M&#252;nchhausen ist aber ein M&#228;rchen , hier aus gutem Grunde : Dieses am eig. Schopfe aus dem Sumpf ziehen ist physikalisch nicht m&#246;glich, die PA und einige humanistische Schulen verlangen aber &#228;hnliches von Patienten und erh&#246;hen damit den Stress der eine Spontanremission im Wege steht.<br />
Der Beziehungsvergleich von Mutter und Kind ist hier v&#246;llig fehl am Platze. Eine Mutter verweigert ihrem Kind keine Ratschl&#228;ge . Ein PA-Therapeut blockiert durch Wunschdeutungen eben genau diese Eigeninitiative die er vom Pagtienten verlangt, falls ihm tats&#228;chlich m&#246;gliche L&#246;sungswege einfallen und er diese zur Sprache bringt.<br />
Sie widersprechen sich hier &#252;brigens selbst. Sie verweisen auf Untersuchungen zu Wirksamkeit. Nur genau solche Untersuchungen belegen die Wirksamkeit einiger Kurzeittherapien vor allem der kognitiven VT noch mehr.<br />
Bei 240-300 Stunden hat d&#252;rfte ein typischer Depressions-Patient l&#228;ngst aus dem Gesellschaftssystem gefallen sein was in D. nur durch den Luxus unseres Sozialstaates gemildert w&#252;rde. Jemand der 3 Jahre nicht zur Arbeit gehen kann, der seinen Schulabschluss nicht machen konnte ( weil ihm die Symptome entsprechend einschr&#228;nkten ) hat dann ein echtes Problem was wiederum zur Ursache von Depression werden kann.<br />
Aber wahrscheinlich werden Sie ( wie ich es von ihren Kollegen kenne ) meine Einw&#228;nde nur als &#8221; neurotische Abwehr &#8221; klassifizieren. Bedenken Sie aber dabei, dass &#228;hnliche Einw&#228;nde auch von vielen Kollegen der Verhaltenspsychologie geteilt werden. Gut, bei diesen Leuten wird das auch behauptet. Ist sehr bequem um sich nicht mit dem Inhalt von Kritik auseinandersetzten zu m&#252;ssen, wenn man die Diskussion auf vermutete Motive dieser Diskussion lenkt. Trotzdem hoffe ich, dass mein Post hier ver&#246;ffentlicht wird.</p>
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