Archiv für die Kategorie 'Lebenshilfe'

Umstrittenes Vojta:
Liebe Mamas, habt mehr Mut

Donnerstag, 02. September 2010

Viele Mütter kennen das: Ihr Kind erhält eine krankengymnastische Behandlung nach Vojta und schreit sich die Seele aus dem Leib. Man hört, dass die Therapie schmerzhaft ist und Angst macht. Ältere Kinder rufen nach der Mama. Den Müttern klopft das Herz bis zum Hals. Am liebsten würden sie die Therapie abbrechen, doch sie stehen hilflos daneben. Kann so eine Methode gut sein? (Text: © Dunja Voos, Bild: © Birgit H, Pixelio) (weiterlesen…)

“Zum Wohle des Kindes”

Sonntag, 08. August 2010

Wenn ich den Ausdruck “Zum Wohle des Kindes” höre, wird mir immer ganz unwohl. “Zum Wohle des Kindes” bedeutet doch oft, dass entweder Vater oder Mutter zurückstecken müssen. “Zum Unwohl eines oder beider Elternteile” könnte man sagen. Der erhobene Zeigefinger eines “Freundes”, eines unerfahrenen Mediators oder Richters ist da nicht mehr weit. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Ingrid Ruthe, Pixelio) (weiterlesen…)

0815-Medizinjournalismus

Mittwoch, 04. August 2010

Wenn eine Fernsehsendung zu einem Gesundheitsthema kommt, weiß ich vorher schon Bescheid. Es sind immer wieder dieselben Aussagen, die man findet – nur selten gibt es Hintergrundinformationen oder kritische Sichtweisen. Eine Senung über ADHS? Klar, die Ursache ist eine Stoffwechselstörung. Angststörung? Da wird die kognitive Verhaltenstherapie empfohlen. Schnarchen? Da wird das Beatmungsgerät verordnet. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Stephan Hahnel, Pixelio) (weiterlesen…)

Schreibabyberatung

Freitag, 23. Juli 2010

Wenn Sie ein Schreibaby haben und nicht mehr weiter wissen, können Sie gerne meine E-Mail-Beratung in Anspruch nehmen. Gerne berate ich Sie auch telefonisch. Sollten Sie in der Umgebung von Köln/Dormagen/Düsseldorf wohnen, biete ich auch Hausbesuche an. Nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit mir auf: voos@medizin-im-text.de. Ich freue mich auf Ihre Anfrage. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Ute Pelz, Pixelio) (weiterlesen…)

Kostenlose Schreibabybroschüre bei Muetterhilfe.ch

Mittwoch, 21. Juli 2010

Eine sehr empfehlenswerte Schreibabybroschüre kann bei der Schweizer Mütterhilfestiftung bestellt werden. Anhand zahlreicher Beispiele sehen Betroffene, dass sie nicht alleine sind und dass es keine “0-8-15-Hilfe” gibt. Mit Informationen zu Kinesiologie, Osteopathie uvm. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshotausschnitt www.Muetterhilfe.ch) (weiterlesen…)

Angst, laut loszuschreien?

Sonntag, 04. Juli 2010

Die Angst, einfach laut losschreien zu müssen, ist nicht selten. Sie kommt bei vielen Menschen mit einer Angststörung vor. Wenn Sie darunter leiden, dann kennen Sie das vielleicht: Gerade in Situationen, in denen viele Menschen um Sie herumstehen, befürchten Sie, laut loszuschreien. Das kann auch in Situationen vorkommen, in denen Sie schlecht wegkommen: In Aufzügen, Seilbahnen, im Flugzeug, im Hörsaal (man beachte die Symbolik ;-) ), im Theater. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Harald KU, Pixelio) (weiterlesen…)

Buchtipp: Palme – präventives Elterntraining

Mittwoch, 30. Juni 2010

Ob Sie nun Erzieher sind und das Palme-Elterntraining erlernen wollen, oder ob Sie selbst alleinerziehende Mutter sind: Dieses Buch verschafft echte Einblicke in die Welt Alleinerziehender. Das Palme-Elterntraining wird inzwischen in vielen Städten Deutschlands angeboten. In 20 Gruppensitzungen wird die Beziehung alleinerziehender Mütter zu ihrem Kind gestärkt. Die Mütter werden sich ihrer eigenen Gefühle bewusst und lernen viel über die Gefühlswelt des Kindes. Geleitet wird die Gruppe von einem Erzieherpaar. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Verlag Vandenhoeck & Ruprecht) (weiterlesen…)

Selbstverletzendes Verhalten

Mittwoch, 09. Juni 2010

Manchmal ist die Sehnsucht nach einer Grenze unendlich groß. Wer als Kind immer wieder körperlich hart bestraft wurde, wer seelisch gedemütigt oder/und sexuell von den Eltern missbraucht wurde, der hat immer wieder erfahren: Da ist keine Grenze. Keine Grenze zwischen mir und dem anderen, keine Grenze zwischen den Generationen. Aber auch weniger dramatische, ständige Grenzüberschreitungen können dazu führen, dass man glaubt, sich selbst nicht mehr zu kennen und nicht mehr zu wissen, wo hinten und vorne ist. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Günter Havlena, Pixelio) (weiterlesen…)

Das Beratungsnetz

Montag, 07. Juni 2010

Scheidung, finanzielle Not oder psychische Störungen – wenn Sie kostenlose Hilfe im Internet suchen, besuchen Sie www.das-beratungsnetz.de. Hier können Sie nach Themen und Postleitzahl geordnet Beratungsstellen finden, zu denen Sie persönlich, telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen können. Auch hier in diesem Blog können Sie sich bei psychischen Störungen beraten lassen – allerdings kostet die Beratung 30 Euro. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshotausschnitt www.beratungsnetz.de)

Veränderung durch neue Vorstellung

Sonntag, 06. Juni 2010

“Was nützt es, wenn ich mich in der Psychoanalyse mit meinem Problem und mit der Vergangenheit beschäftige? Ich suche doch nach neuen Vorstellungen und Lösungen!” Diese Frage wird mir oft gestellt. Die Antwort: Neue Vorstellungen erwachsen aus der emotionalen Erkenntnis über das, was war und was jetzt ist. Häufig ist uns gar nicht bewusst, was wir eigentlich denken. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Tim Reinhart, Pixelio) (weiterlesen…)

Tipps gegen Hypochondrie

Samstag, 05. Juni 2010

Hypochondrie, also die Angst vor Krankheiten, kann sehr quälend sein. Man misstraut bei der Angst vor körperlichen Krankheiten dem eigenen Körper. Aus jedem Herzstolpern wird in der Phantasie ein Infarkt, aus jedem Muttermal ein Hautkrebs. Bei der Angst vor psychischen Erkrankungen sucht man im Internet auf Hinweise von Persönlichkeitsstörungen, ADHS oder Schizophrenie. Wie auch immer – wer an Hypochondrie leidet, verwendet viel Zeit und Energie auf das Thema “Krankheit”. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Angelina Ströbel, Pixelio) (weiterlesen…)

Kinder: Macht haben ist so leicht

Donnerstag, 03. Juni 2010

Die Macht der Eltern dient den Kindern meistens als Schutz: Die Eltern sind (im Idealfall) weiser, größer und stärker als die Kinder. Doch wie leicht kann diese Macht missbraucht werden. Zu groß ist die Versuchung, ein Kind einfach hochzuheben und es in sein Zimmer zu sperren, wenn wir als Eltern wütend sind. Wie leicht ist es, ein Kind anzuschreien und es damit einzuschüchtern. Für uns Eltern ist das zunächst eine schnelle Entlastung. Doch dann folgt das schlechte Gewissen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Cornerstone, Pixelio) (weiterlesen…)