Mut zur natürlichen Geburt
Dienstag, 27. Juli 2010
Auch, wenn oft von der “sanften Geburt” die Rede ist – eine Entbindung verläuft niemals “sanft”. Sie ist immer ein Einschnitt. Die Entbindung ist eine große “Konzentrations-Arbeit.” Egal, wie die Geburt verläuft: Die Frau “arbeitet” und braucht dazu Ruhe. Jeder Schwangeren, die sich eine selbstbestimmte Geburt wünscht, kann ich wärmstens das Buch Die Hebammensprechstunde von Ingeborg Stadelmann empfehlen. Die Autorin ist selbst Hebamme und beantwortet einfühlsam zahlreiche Fragen, die sich schwangere Frauen stellen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Jan Stockmann, PIXELIO) (weiterlesen…)

Frauen, die ein oder mehrmals eine Fehlgeburt erlebt haben, verlieren nicht selten das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, ein Kind auszutragen. Bei einer erneuten Schwangerschaft überschatten viele Ängste die neue Hoffnung. Gerade in den ersten Schwangerschaftswochen ist dann eine intensive Begleitung durch Gespräche sinnvoll. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Maren Bessler,
Die Tiefenpsychologin Inga Erchova liefert schwangeren Frauen und jungen Familien wertvolle Informationen. In ihrem Blog
Wer leichtfertig sagt, Schwangerschaft sei keine Krankheit, der war vielleicht selbst noch nicht schwanger. Auch Indianer kennen Schmerzen. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft, wenn von außen noch nichts sichtbar ist und der volle Einsatz im Beruf gefordert wird, kann es schon wie eine Krankheit sein. Viele Frauen fühlen sich unendlich müde. Übelkeit plagt sie oder leichtere Blutungen versetzen sie in Sorge um das kleine Wesen.
Wäscheberge, Isolation und Babygeschrei. Wie ist das alles zu schaffen? Wo bleibt das Mutterglück? Anders als beim “Babyblues”, den Heultagen, finden die Frauen bei einer Postpartalen Depression aus einer tiefen Lähmung und inneren Leere nicht mehr heraus. 




