Archiv für die Kategorie 'Diagnostik'

SCL-90: Symptomcheckliste
bei psychischen Störungen

Montag, 02. August 2010

Wenn Sie schon einmal bei einem Psychotherapeuten oder in der Ambulanz einer psychotherapeutischen Klinik waren, dann kennen Sie vielleicht den umfangreichen Fragebogen, die Symptomcheckliste SCL-90. Der SCL-90 misst, wie sehr ein Patient an seinen körperlichen und psychischen Symptomen leidet. Die Checkliste wurde von dem Psychologen Leonard de Rogatis entwickelt. Man kann ihn nur über die Testzentrale bestellen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Beltz Test GmbH) (weiterlesen…)

Adult Attachment Projective (AAP) zur Erfassung von Bindungsrepräsentanzen

Donnerstag, 29. Juli 2010

Jeder von uns hat eine Vorstellung davon, wie unsere Eltern uns behandelt haben und wie wir auf unsere Eltern reagiert haben. Diese erste Vorstellung über Beziehung, die wir haben, übertragen wir oft auch auf andere Beziehungen. Das heißt, wir erwarten, dass andere Menschen so oder so sind und wissen von uns, wie wir reagieren. Diese Vorstellungen, die wir haben, heißen Repräsentanzen. “Gemessen” werden können sie mit dem Adult Attachment Projective (AAP). (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) (weiterlesen…)

Achse-II-Störung

Sonntag, 11. Juli 2010

Wenn Sie schon lange “irgendwie” mit Ihrem Leben unzufrieden sind, wenn Ihre Beziehungen in die Brüche gehen oder wenn Sie sehr oft Schwierigkeiten mit Ihren Kollegen haben, leiden Sie vielleicht an einer Persönlichkeitsstörung. Dies ist nach dem amerikanischen Diagnosesystem DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Diseases) eine sogenannte “Achse-II-Störung”. Hierzu zählen psychische Störungen, die dauerhaft bestehen, wie eben z. B. die Persönlichkeitsstörung. Aber auch leichte geistige Behinderungen werden als “Achse-II-Störung” klassifiziert. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) (weiterlesen…)

Achse-I-Störung

Sonntag, 11. Juli 2010

Wenn Sie aktuell an einer psychischen Störung leiden, die vielleicht auch Ihr Sozialleben beeinträchtigt, dann leiden Sie unter einer sogenannten “Achse-I-Störung”. Abgeleitet wird der Begriff von dem 5-Achsensystem des Diagnostikschemas namens DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Diseases). Zu den Achse-I-Störungen gehören zum Beispiel Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Essstörungen oder Anpassungsstörungen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Pixel-Oswald.de, Pixelio) (weiterlesen…)

E-Mail-Beratung: Die Brücke zum Arzt

Montag, 17. Mai 2010

Es ist immer dasselbe: Sobald Sie beim Arzt sind, vergessen Sie die Hälfte von dem, was Sie eigentlich fragen wollten. Oder aber Ihr Arzt hatte mal wieder keine Zeit, um sich Ihrem Anliegen ausreichend zu widmen. Vielleicht halten Sie auch einen Arztbrief oder Befund in den Händen und wollen wissen, was er bedeutet. Ich helfe Ihnen gerne weiter und berate Sie per Telefon oder E-Mail. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio)

Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Mittwoch, 24. März 2010

Immer höhere Arbeitsbelastungen machen die Menschen psychisch krank. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPTK) beschreibt die Zusammenhänge in einer Pressemeldung vom 23.3.2010. Die Psychotherapeutenkammer hat die Arbeitsbedingungen und die Auswirkungen auf die seelische Gesundheit genau untersucht. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Manfred Schimmel, Pixelio) (weiterlesen…)

Diagnose-Checkliste ADHS (DCL-ADHS)

Sonntag, 10. Januar 2010

Die Diagnose-Checkliste ADHS ist ein Hilfsmittel, um eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) festzustellen. Anhand von 18 Fragen wird abgeklärt, ob Symptome der A) Aufmerksamkeitsstörung, B) Überaktivität und C) Impulsitivität vorhanden sind. Dabei lässt sich pro Frage bewerten, ob die Symptome gar nicht (0), etwas (1), stark (2) oder sehr stark (3) ausgeprägt sind. Die DCL-ADHS ist ein Fremdbeurteilungsbogen (FBB), das heißt, die Fragen werden von Bezugspersonen beantwortet, die das Kind gut kennen. Wie die Diagnose-Checkliste ADHS aussieht, finden Sie auf der Website des Zentralen ADHS-Netzes (als PDF). (weiterlesen…)

DIE eine Diagnose gibt es selten

Samstag, 28. Februar 2009

Viele Patienten kennen das: Für ihre Symptome haben die Ärzte und Psychologen viele Namen. Da gibt es z. B. die Angststörung, die posttraumatische Belastungsstörung oder die Borderlinestörung. Oder, wenigstens inzwischen gesellschaftlich anerkannt: die Depression. Und schon ist das Stigma da: Während man mit Angstpatienten oder traumatisierten Patienten Mitleid hat, werden Borderline-Patienten manchmal als recht “negative” Patienten angesehen, obwohl auch sie traumatisiert sind und unter Ängsten leiden. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Bernd Boscolo, PIXELIO) (weiterlesen…)