In Raucherentwöhnungskursen werden den Teilnehmern allerhand Zahlen präsentiert – manche sollen der “Abschreckung” dienen, andere der Motivation. In der Broschüre “Richtig aufatmen” der Deutschen Krebshilfe sind viele, viele Zahlen enthalten. Hier habe ich einmal einige Eckdaten zusammengestellt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © CFalk, Pixelio)
Dies sind die Zahlen nach Angaben der Deutschen Krebshilfe:
- In Deutschland sterben jährlich 110.000 Menschen an den Folgen des Rauchens.
- Rauchanfänger: Schon vier Zigaretten können in den Weg zum Raucherdasein führen.
- Das Rauchen kostet die meisten Raucher etwa 1000 Euro pro Jahr.
- Passivrauchen erhöht das Lungenkrebsrisiko um 25 Prozent.
- Etwa 3300 Nichtraucher sterben jährlich in Deutschland an den Folgen des Passivrauchens.
- Die Kinder rauchender Mütter wiegen bei Geburt etwa 200 Gramm weniger als die Kinder von Nichtraucher-Müttern.
- Etwa 85 Prozent derjenigen, die an Lungenkrebs verstorben sind, haben geraucht.
- Bereits fünf Jahre nach dem Rauchstopp hat sich das Lungekrebsrisiko um 60 Prozent gesenkt.
- 15 bis 20 Jahre nach dem Rauchstopp ist das Lungenkrebsrisiko um 90 Prozent reduziert.
- 50 Stoffe des Tabaks gelten eindeutig als krebserregend.
- Die Lebenserwartung reduziert sich durch das Rauchen um durchschnittlich acht Jahre – im Extremfall um 20 Jahre.
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Links:
Isabell-Annett Beckmann und Peter Lindinger:
Richtig aufatmen
Deutsche Krebshilfe




