“Nein, das kann nicht sein”, sagen wir, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Wir wollen und können die schreckliche Nachricht nicht begreifen. Wer verleugnet, der will äußere Realitäten nicht wahrhaben. Verdrängung hingegen heißt, dass man innere Realitäten ins Unbewusste drängt. “Anstößige” Wünsche, die wir haben, bleiben uns dann selbst verborgen. Verdrängung ist nur mit Kraftaufwand möglich. Das Verdrängte lebt weiter und kommt zum Vorschein, wenn wir träumen oder uns versprechen. Verdrängung und Verleugnung sind Formen der Abwehr.
Manchmal wollen wir nicht nur Eigenes verdrängen, sondern wollen, dass der andere auch unangenehme Wahrheiten verdrängt.
Dann kann ein anstrengendes Verwirrspiel entstehen.




